Archiv des Autors: Tanja Hirsch

Zapfenstreich in Ettlingen

Es ist jedes Mal ein besonderes Ereignis , wenn der Musikzug der historischen Bürgerwehr Bretten den großen Zapfenstreich aufführt. So auch kürzlich im Innenhof des Ettlinger Schlosses. Grund war ein Kommandowechsel bei der Ettlinger Patenwehr. Mayor Paul Kolossa gab nach 32 Jahren das Ruder an seinen Nachfolger, Hauptmann Thilo Florl ab. Zu Ehren des scheidenden Kommandanten zelebrierte die Bretten Wehr unter der Federführung von Dieter Petri sowie der musikalischen Leitung von Tambour Jörg Schoch und Dirigent Andreas Frank vor der malerischen Kulisse des Schlosshofes den großen Zapfenstreich. Unter den zahlreichen Gästen waren auch Abordnungen des gesamten Landesverbandes zugegen, die voll des Lobes für die herausragende und stimmungsvolle Aufführung waren.

Jubiläums-Vorderladerschießen der Bürgerwehr

Zum 25.  Internen Vorderladerschießen hat die historische Bürgerwehr Bretten ihre Mitglieder und Freunde vom gastgebenden Kleinkaliberschützenverein eingeladen. Dabei wurde auf die in 50 Meter Entfernung aufgestellte Zehner-Ringscheibe geschossen. Einen engen Kampf gab es um den Sieg, denn am Ende lagen gleich 3 Schützen mit 35 Ringen vorn. Aufgrund des besseren Schußbildes ging der Sieg an Markus Roth, vor Dieter Petri und Günther Gropp.In der Mannschaftwertung erreichte das Team KKS 1 mit 130 Ringen Platz 1, gefolgt von Knapp Daneben (118 Ringen) und der Binkolenrunde (112 Ringen). Die Ehrenscheibe konnte sich Manfred Hirsch sichern.

37. Wanderwochenende der Bürgerwehr in den Schlierseer Bergen

Wie jedes Jahr Anfang Oktober machte sich die Wandergruppe der Bürgerwehr Bretten auf zum traditionellen Wanderwochenende, diesmal Richtung Bayern in die Schlierseer Berge. Das Ziel der 37. Wanderung war der Gasthof Ochsenwirt in Oberaudorf. Nach einer kurzweiligen Busfahrt bei bewölktem Wetter mit vielen Staus wurden nach der Ankunft die Zimmer verteilt und bezogen. Wegen der späten Ankunft viel der geplante Rundgang durch Oberaudorf leider aus. Das leckere Abendessen mit Hausmusik wurde mit gemütlichem Zusammensein bis Mitternacht ausgedehnt.

Am Samstagmorgen wurden nach einem reichhaltigen Frühstück die Gruppen aufgeteilt. Die Wanderer machten sich auf Richtung Bayrischzell und nahmen die Panoramatour rund
um Brünnstein, ab Tatzelwurm, in Angriff. Die 16 km lange Tour mit 800 Höhenmeter wurde in 7 Stunden bewältigt.Eine kleinere Gruppe gönnte sich nach den Einsätzen der letzten Zeit einen Wellnesstag in der Chiemgau Therme Bad Endorf. Die restlichen Teilnehmer besuchten das Schloss Herrenchiemsee und waren von dem dort zu sehenden Prunk beeindruckt. Nachdem sich alle am späten Nachmittag wieder im Hotel getroffen hatten wurde das Abendessen
eingenommen und der Abend wieder in geselliger Runde verbracht.

Am Sonntagmorgen, bei leichtem Regen, ging die Fahrt nach Augsburg. Bei sehr windigem Wetter wurde die Altstadt mit dem Fuggerhaus besichtigt. Nach der Mittagspause, im Ratskeller wurde die Heimfahrt angetreten. Durch die bei Sonnenschein unternommene
anspruchsvollen Wanderungen sowie die weiteren interessanten Aktivitäten war es wieder ein
gelungenes Wochenende.

Als Ziel für das nächste Jahr wurde der PfälzerWald ausgewählt.

Historische Bürgerwehr in Bensheim

Zum 80. Mal präsentierte sich das Bergsträßer Winzerfest in Bensheim, das größte Weinfest Südhessens mit einer langen Tradition bis heute ein Besuchermagnet für Weinfreunde und ein Volksfest für alle Generationen. Die Historische Bürgerwehr Bretten  nahm bereits zum 62. Mal an dieser Veranstaltung teil. Eine zehnköpfige Gruppe bewältigte die knapp 100 km weite Anfahrt bereits am Samstag mit dem Fahrrad, begleitet von einem Service-Fahrzeug, das für die Verpflegung und Transport der Ausrüstung sorgte. So konnte diese Truppe bereits am Abend bei der Eröffnung des Winzerfestes teilnehmen. Die weiteren Bürgerwehrler reisten am Sonntagmorgen zur ökumenischen Morgenfeier an. Anschließend unterhielt der Spielmannszug im Winzerdorf zusammen mit 2 weiteren Musikgruppen die Gäste. Höhepunkt war dann wieder am Nachmittag der große Festumzug, dem bei strahlenden Sonnenschein wieder zigtausende, begeisterte Zuschauer, beiwohnten. Bereits am nächsten Sonntag wird die Bürgerwehr die Brettener Farben beim Landesfestumzug anläßlich der Heimattage in Karlsruhe vertreten.

Ehrungen am Peter- und Paul Samstag

Bei der Begrüßung der Gäste auf dem Marktplatz zeichnete die Hist. Bürgerwehr Bretten einige Mitglieder für langjährige aktive Dienstzeit aus und ehrte die Sieger des Freischießens, welches am gleichen Morgen auf der Schießanlage des KKS Bretten ausgetragen wurde.

Mit der Verdienstmedaille des Musikzuges der Hist. Bürgerwehr Bretten in Gold für 30 Jahre aktive Dienstzeit wurde Anette Giesche vom Spielmannszug ausgezeichnet. Das  Treudienstehrenzeichen des Landesverbandes der Bürgerwehren und Milizen Baden-Südhessen für 25 Jahre aktive Dienstzeit wurde an Holger Dehn und für 40 Jahre an Karl Eigenmann verliehen.

Das Peter-und-Paul Freischießen ging mit einem Rekordergebnis zu Ende. Thomas Zimmer von den Patriziern belegte mit 39 von 40 möglichen Ringen den ersten Platz. Zweiter wurde mit 36 Ringen Rolf Müller von der Bruderschaft der Freien Zünfte, gefolgt von Carmen Biela mit 35 Ringen.

Die Ehrungen nahmen Ehrenkommandant Rudolf Heß und Kommandant Dieter Petri vor.

Bürgerwehrnachwuchs bei Kinderehrung

Zum ersten Mal gab es am Brettener Peter und Paul Fest eine Kinderehrung und sogleich war ein Sprössling der Historischen Bürgerwehr der Stadt Bretten mit unter den zu Ehrenden: der 12jährige Benjamin Schoch durfte für stolze 10 Jahre aktiver Teilnahme am Peter und Paul Fest eine Urkunde samt Medaille in Empfang nehmen.
Zu Beginn noch im Leiterwagen, aber immer schon im grünroten Frack der Bürgerwehr, der dank der Schneiderkünste seiner Mama stets „mitwuchs“, nahm er in den zehn Jahren an jedem Umzug teil. Mittlerweile trägt er selbstbewusst das „Täfele“ und marschiert an der Spitze seines Vereins; mitunter mischt er sich aber auch schon unter die Trommler des Spielmannszuges. Wer solch engagierten und eifrigen Nachwuchs in seinen Reihen hat, dem muss es um die Zukunft des Vereins nicht bange sein!

Bürgerwehr erhält Namenszusatz „historisch“

 Bei der Mitgliederhauptversammlung der Bürgerwehr Bretten hielt der Vorsitzende und Kommandant Dieter Petri Rückschau auf das vergangene Jahr. Nebem dem Einsatz beim 25-jährigen Jubiläum des Freundeskreis der historischen Bürgerwehren unter der Schirmherrschaft von Herzog Carl von Württemberg auf Schloss Monrepos in Ludwigsburg war die Übergabe des langjährigen Kommandanten Rudolf Heß an seinen Nachfolger Dieter Petri mit einem Zapfenstreich im Stadtpark das herausragende Ereignis im vergangenen Vereinsjahr. Mittlerweile hat Dieter Petri auch den Posten des stellvertretenden Landeskommandanten übernommen. Bei den weiteren Berichten des Schriftführers und der Abteilungsleiter wurden positive Nachrichten vernommen, neue aktive Mitglieder konnten gewonnen werden. Auch Schatzmeister Jürgen Huber konnte von einer erfreuchlichen Kassenlage berichten, nachdem im vergangenen Jahr diese durch einige notwendige Investitionen etwas angegriffen wurde. Bei den erforderlichen Neuwahlen wurden der 2. Vorsitzende Uwe Schönbeck und Schriftführer Dieter Wilhelm mit großer Mehrheit in Ihren Ämtern bestätigt. Zu Kassenprüfer wurden Günther Wolf und Otto Burghard jun. bestimmt, Wanderwart bleibt Oliver Betsche und Passivenvertreter Uwe Drabek. Bei den vorangegangenen Abteilungwahlen wurden Tanja Treutle (Spielmannszug) und Bernhard Metz (Infanterie) einstimmig bestätigt.

Einen längeren Zeitrahmen nahm die geplante Satzundänderung in Anspruch. Nach über 30 Jahren war eine redaktionelle und zeitgemäße Überarbeitung notwendig geworden. Nach einigen Anträgen und Diskussionen über Formulierungen wurde diese mit großer Zustimmung der Mitglieder angenommen. Der Verein erhält u.a. eine Namensergänzung und wird sich künftig Historische Bürgerwehr der Stadt Bretten nennen.

Bevor der Spielmannzug die Veranstaltung mit einem Schlußmarsch beendete konnten noch einige Aktive für Ihre langjähriges Mitwirken geehrt werden. So erhielten Holger Boch, Klaus Böhm und Tanja Treutle die Ehrenspange in silber für 20 Jahre aktive Dienstzeit sowie Alexander Groß, Karlheinz Heindl, Uwe Schönbeck und Thomas Würtz die goldene Ehrenspange für 30 Jahre aktive Dienstzeit verliehen.

 

 

Freundschafts-Vorderladerschießen der Bürgerwehr Bretten

Die historische Bürgerwehr der Stadt Bretten e.V.  veranstaltete zum 23. Mal das Freundschafts-Vorderladerschießen  auf dem Gelände des KKS Bretten. Neben Gast- Bürgerwehren aus Ellwangen, Karlsruhe, Ettlingen und Bensheim nahmen auch eine Mannschaft von der mittelalterliche Gruppe  „Albrecht Schedels Fähnlein“ sowie zwei Mannschaften vom Kleinkaliberschützenverein Bretten teil. Schießleiter Bernhard Metz begrüßte insgesamt  61 Schützen, die sich in 12 Mannschaften zu diesem Schiesswettbewerb stellten. Geschossen wurde stehend aufgelegt,  auf der 50 m Bahn,  mit Vorderladern vom Cal. 45. Jeder Schütze hatte 5 Schuss auf die 10er Ringscheibe, wobei der schlechteste Treffer gestrichen wurde.  Die Scheiben wurden nach den Regeln der Sportordnung des Deutschen Schützenbundes von Günter Seel und Karlheinz Heindl ausgewertet.
Den ersten Platz belegte Alexander Schulmeister von der Bürgergarde Ellwangen mit 35 Ringen vor Wolfgang Fromm von der Bürgerwehr Ettlingen mit 34 Ringen gefolgt von Jörg Herrmann vom Albrecht Schedels Fähnlein mit ebenfalls 34 Ringen. Bei der Mannschaftswertung kam die Mannschaft der Bürgerwehr Ettlingen auf Platz 1 gefolgt von der Mannschaft des KKS Bretten und der Bürgergarde Ellwangen. Daniel Kleiber von der historischen Bürgerwehr Bretten war der Gewinner der Ehrenscheibe. Der Vorsitzende Dieter Petri überreichte die Urkunden, Pokale und die Ehrenscheibe. Für das leibliche Wohl  sorgte Karlheinz Bock vom KKS Bretten mit seinem Team. 

Silvesterschießen in Ellwangen

Auch dieses Jahr nahm eine Mannschaft der Bürgerwehr Bretten am  Silvester-Schießen, veranstaltet durch die Bürgergarde Ellwangen teil. Das traditionelle Vorderladerschießen wird seit mehreren Jahren durchgeführt und dient vor allem der Pflege der Kameradschaft und Freundschaft. Auf der Schießanlage in Ellenberg wurde in einer Entfernung von 50 Meter auf eine 10er Ringscheibe geschossen. Insgesamt 76 Schützen aus allen Landesteilen traten zu diesem Schießwettbewerb an. Mit Vorderlader- Percussions- Gewehren, Cal. 45, hatte jeder Schütze 4 Schuss stehend aufgelegt auf die Ringscheibe abzugeben. In der Mannschaftswertung  belegten die Brettener den 5. Platz. In der Einzelwertung kam Bernhard Metz mit 26 von möglichen 30 Ringen auf Platz 3.