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Bürgerwehr Bretten auf Wander-Wellness-Wochenende

Das traditionelle Wanderwochenende der Historischen Bürgerwehr Bretten führte Mitte Oktober Richtung Rheinland-Pfalz an die Mosel, mit dem Ziel Müden. Nach einer problemlosen Fahrt konnten die Ausflügler nach einer kurzen Wanderung durch Müden einen geselligen Abend genießen.

Am Samstagmorgen hieß es dann auf zu den unterschiedlichsten Aktivitäten: die Wanderer nahmen die Etappe 20 des Moselsteig (Buchsbaum Wanderweg) mit Zwischenstation auf der Burg Eltz in Angriff. Mit kleinen Umwegen waren 18 km und 1.000 Höhenmeter durch die strammen Wanderburschen und -mädels zu bezwingen!

Andere gönnten sich einen ausgiebigen Wellnesstag inklusive Anwendungen in der Mosel-Therme, während eine dritte Gruppe nach einer Schifffahrt ab Treis-Karden Cochem besuchte und unter anderem die Reichsburg besichtigte.

Am Sonntagmorgen rüstete man sich wieder zur Heimfahrt, doch zuvor statteten die Bürgerwehrler der Stadt Koblenz noch einen Besuch ab. Mit der Seilbahn ging es hoch zur Festung Ehrenbreitstein. In Koblenz selbst konnte das Deutsche Eck und die Alte Burg Koblenz besichtigt werden.

Eine anspruchsvolle Wanderung, intensives Wellness, ein beeindruckendes Kulturprogramm und nicht zuletzt viele gesellige Stunden – für jeden Geschmack war etwas dabei an diesem rundum gelungenen Wochenende. Und auch das Ziel für das kommende Jahr wurde bereits auserkoren: das Tannheimer Tal soll nach Jahren mal wieder angefahren und mit seinen abwechslungsreichen Wander- und Wellness-Angeboten besucht werden.

 

Bürgerwehr Bretten auf Zweirädern Richtung Bayern unterwegs

Am Wochenende nach dem Tag der Arbeit startete die Motorradgruppe der Brettener Bürgerwehr zu ihrer dreiundzwanzigsten, diesmal wieder zweitägigen, Motorradtour.

Um 9:00 Uhr fuhr die Bikergruppe    bei sonnigem Wetter in Richtung Odenwald los. Vorbei an Sinsheim wurde der Neckar bei Hirschhorn erreicht. Am Neckar entlang führte die Route auf der Burgenstraße  bis Neckarelz. Am Rande des Naturparks ging es über Schefflenz, Osterburken Hirchlanden und nach einer Rast in Angeltürn bis Bad Mergentheim. Auf der „“Romantischen Straße“ führte die Tour entlang der Tauber bis Rothenburg. Nach einer kurzen Rast an der Tauber, nun im Naturpark Frankenhöhe ging es Richtung Feuchtwagen weiter. Gegen 18:00 Uhr wurde das Tagesziel in Dürrwangen erreicht.

Am Abend stand ein ausgiebiges Abendessen mit anschließendem, gemütlichen Beisammensein auf dem Programm.

Am nächsten Morgen, nach einem kräftigen Frühstück, machten sich die Motorradfahrer gegen 09:00 Uhr wieder auf den Heimweg.

Die Tour führte über Wallersheim, Nördlingen und Steinheim am Albbruch bis nach Ellwangen, wo auf dem Marktplatz die erste Rast eingelegt wurde. Abtsgmünd, Göggingen, Fichtenberg wurden durchfahren bis bei Murrhardt der Schwäbisch-Fränkische-Wald erreicht wurde. Über die Löwensteiner Berge, nach einer Pause in Mainhardt, durch Wüstenrot und Löwenstein wurde wieder heimisches Gebiet mit dem Naturpark Stromberg-Heuchelberg erreicht. Hier wurde die letzte Strecke teilweise auf der Württembergischen Weinstraße bis Bretten zurückgelegt.

Freundschafts-Vorderladerschießen der Bürgerwehr

Die historische Bürgerwehr Bretten veranstaltete  auf der Anlage des KKS Bretten zum 24. Mal das Freundschafts-Vorderladerschießen, bei dem auch zahlreiche Teilnehmer befreundeter Bürgerwehren anreisten. Insgesamt 66 Schützen konnte Schießleiter Bernhard Metz begrüßen. Geschossen wurde stehend aufgelegt auf eine 50 Meter entfernte Zielscheibe. Besonders eng ging es in der Einzelwertung zu, denn gleich 3 Schützen lagen am Ende mit 36 Ringen vorn.

Aufgrund des besseren Schlussbildes ging der Sieg an Michael Schulz (Bürgerwehr Ettlingen) vor Jürgen Eckert (KKS Bretten) und Oliver Betsche (Bürgerwehr Bretten). Etwas deutlicher war das Ergebnis in der Mannschaftswertung, welche der KKS Bretten 2 mit 126 Ringen vor der Bürgerwehr Ettlingen (119 Ringen) und den Gastgebern von der Bürgerwehr Bretten (118 Ringen) gewann. Roland Sinn vom KKS Bretten konnte sich knapp vor Oliver Betsche und Uwe Sandhöfer (beide Bürgerwehr Bretten) die Ehrenscheibe sichern. Der Vorsitzende Dieter Petri nahm die Siegerehrung vor und dankte dem KKS Bretten für die Überlassung der Anlage und der vorzüglichen Bewirtung.

Hervorragendes Ergebnis für den Brettener Spielmannszug beim Kritikspiel

Stolz dürfen die Spielleute der Historischen Bürgerwehr Bretten unter ihrem Tambourmajor Jörg Schoch sein: mit guten bis hervorragenden Beurteilungen kehrten sie heim vom Kritikspiel der Spielmannszüge Baden/Südhessen am vergangenen Wochenende in Waldkirch.

Auf einer vorgezeichneten Strecke musste angetreten werden, die Kommandos richtig gegeben und befolgt, das Einsetzen und spielen während des Marschierens gekonnt absolviert werden; aber auch  Kurven und Schwenkungen laufen,  vorzeitig Abbrechen und Wechseln auf ein neues Musikstück wurde genauestens unter die Lupe genommen, ebenso der Gesamteindruck des Spielmannszuges und die korrekte Uniformierung. Mehrere Wertungsrichter, darunter studierte Musiker, verfolgten mit kritischem Auge das Aufmarschieren der insgesamt 10 badischen Spielmannszüge und gaben am Ende eine ausführliche Beurteilung ab. Viel Lob und sehr gute Bewertungen erhielt der Spielmannszug Bretten für sein anspruchsvolles  Programm „The British Grenadier“ und „Deutschlands Ruhm“ sowie für das vorbildliche Auftreten und ausgefeilte Marschieren  – die reiche Ernte einer intensiven, engagierten und fruchtbaren Probenarbeit.

Die Historische Bürgerwehr Waldkirch bot als Gastgeber neben den Kritikspielen ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Stadtführungen, Orgelfabrikbesuchen, Sternmarsch und Livemusik. Das gelungene Wochenende krönten die angereisten Spielleute aus ganz Baden mit einem ungezwungenen spontanen Massenchor: schnell fanden sich gemeinsame Märsche und wer konnte und wollte nahm sein Instrument, so dass es klangvoll vom Bodensee übers  Kinzigtal bis Nordbaden schallte.

Spielmannszug der Brettener Bürgerwehr auf Probenwochenende

Drei Tage verbrachte der Spielmannszug der Historischen Bürgerwehr Bretten in musikalischer Klausur. Zum intensiven Proben nisteten sich die Spielleute im Naturfreundehaus Gaggenau-Michelbach ein und hatten dabei neben vielen Stunden anstrengendem Üben auch jede Menge Spaß. Schwerpunkt der Proben lag beim Programm für das bevorstehende Kritikspiel. Mit „Deutschlands Ruhm“ und „British Grenadiers“ werden die Brettener im April in Waldkirch gemeinsam mit den Spielmannszügen des Landesverbandes der Bürgerwehren Baden/Südhessen antreten. Dabei gilt es, vor einer kritischen Jury ein möglichst perfektes Gesamtbild abzuliefern: die Märsche auswendig fehlerfrei darbieten, akkurat marschieren, Kommandos korrekt ausführen – selbst auf geputzte Schuhe wird geachtet.

Es wurde aber auch am aktuellen Marsch-Repertoire gefeilt, um für die anstehende Saison gerüstet zu sein; Altes und Neues in ausgedehnten Register- und Gesamtproben intensiv einstudiert und aufgefrischt. Mit dem vom Landesverband empfohlenen Marsch „Alte Tradition“, den alle Spielmanns- und Fanfarenzüge im Land gemeinsam spielen können, standen sowohl Pfeifer, Trommler, wie auch eine mitgereiste Fanfare vor einer echten Herausforderung, die jedoch bravourös gemeistert wurde.

Den Sonntagvormittag nutzten die Spielleute für eine intensive Marschprobe auf dem nahegelegenen Wanderparkplatz. Schließlich will auch das exakte Marschieren während des Musizierens gelernt sein.

Neben all den anstrengenden Proben blieb reichlich Zeit für gemeinsame Unternehmungen: ein Ausflug in das schmucke Örtchen Michelbach, eine abwechslungsreiche Wanderung  entlang des Michelbacher Rundweges oder gesellige Runden mit guten Gesprächen und unterhaltsamen Spielen. Ein rundum gelungenes Wochenende, dass sowohl „Bürgerwehr-Urgesteinen“ wie jungen Nachwuchsmusikern enorm viel Motivation für die anstehenden Einsätze brachte.

Mitglieder-Hauptversammlung der Bürgerwehr

Bei der diesjährigen Mitglieder-Hauptversammlung der historischen Bürgerwehr Bretten  wurde der erste Vorsitzende Dieter Petri in seinem Amt bestätigt.  Zunächst berichtete er von einem erfolgreichen und arbeitsreichen Jahr, u.a. mit Satzungsänderung, Mitwirkung beim Stadtjubiläum und als Höhepunkt die Aufführung des Zapfenstreiches im Ettlingen Schlosshof bei der Verabschiedung des dortigen Kommandanten Paul Kolossa, der wenige Wochen danach leider viel zu früh verstarb. Doch auch die geselligen Veranstaltungen kamen nicht zu kurz, wie das beliebte Sommerfest, Ausflüge von Wander- und Motorradgruppe oder auch Fahrradtour zum Bensheimer Winzerfest. Mit 5 neuen, aktiven Mitgliedern konnte ein in den  letzten Jahren nicht dagewesener  Zuwachs verzeichnet werden. Der Kassenbericht von Schatzmeister Jürgen Huber zeigte zwar ein negatives Ergebnis, aufgrund der getätigten Investitionen war man trotzdem zufrieden. Bei  den Neuwahlen wurde neben Dieter Petri auch Kassier Jürgen Huber ohne Gegenstimme in seinem Amt bestätigt. Kassenprüfer für das laufende Jahr sind Günther Gropp und Helmut Kirchhoff. Bei den vorausgegangenen Abteilungswahlen wurden Thomas Rempfer und Joachim Kellermann wiedergewählt. Bevor der Spielmannszug die harmonisch verlaufende Versammlung beendete, wurde Thomas Rempfer  mit der Ehrenspange in silber für 20 Jahre aktive Dienstzeit von Vorstand Dieter Petri ausgezeichnet.

Zapfenstreich in Ettlingen

Es ist jedes Mal ein besonderes Ereignis , wenn der Musikzug der historischen Bürgerwehr Bretten den großen Zapfenstreich aufführt. So auch kürzlich im Innenhof des Ettlinger Schlosses. Grund war ein Kommandowechsel bei der Ettlinger Patenwehr. Mayor Paul Kolossa gab nach 32 Jahren das Ruder an seinen Nachfolger, Hauptmann Thilo Florl ab. Zu Ehren des scheidenden Kommandanten zelebrierte die Bretten Wehr unter der Federführung von Dieter Petri sowie der musikalischen Leitung von Tambour Jörg Schoch und Dirigent Andreas Frank vor der malerischen Kulisse des Schlosshofes den großen Zapfenstreich. Unter den zahlreichen Gästen waren auch Abordnungen des gesamten Landesverbandes zugegen, die voll des Lobes für die herausragende und stimmungsvolle Aufführung waren.

Jubiläums-Vorderladerschießen der Bürgerwehr

Zum 25.  Internen Vorderladerschießen hat die historische Bürgerwehr Bretten ihre Mitglieder und Freunde vom gastgebenden Kleinkaliberschützenverein eingeladen. Dabei wurde auf die in 50 Meter Entfernung aufgestellte Zehner-Ringscheibe geschossen. Einen engen Kampf gab es um den Sieg, denn am Ende lagen gleich 3 Schützen mit 35 Ringen vorn. Aufgrund des besseren Schußbildes ging der Sieg an Markus Roth, vor Dieter Petri und Günther Gropp.In der Mannschaftwertung erreichte das Team KKS 1 mit 130 Ringen Platz 1, gefolgt von Knapp Daneben (118 Ringen) und der Binkolenrunde (112 Ringen). Die Ehrenscheibe konnte sich Manfred Hirsch sichern.

37. Wanderwochenende der Bürgerwehr in den Schlierseer Bergen

Wie jedes Jahr Anfang Oktober machte sich die Wandergruppe der Bürgerwehr Bretten auf zum traditionellen Wanderwochenende, diesmal Richtung Bayern in die Schlierseer Berge. Das Ziel der 37. Wanderung war der Gasthof Ochsenwirt in Oberaudorf. Nach einer kurzweiligen Busfahrt bei bewölktem Wetter mit vielen Staus wurden nach der Ankunft die Zimmer verteilt und bezogen. Wegen der späten Ankunft viel der geplante Rundgang durch Oberaudorf leider aus. Das leckere Abendessen mit Hausmusik wurde mit gemütlichem Zusammensein bis Mitternacht ausgedehnt.

Am Samstagmorgen wurden nach einem reichhaltigen Frühstück die Gruppen aufgeteilt. Die Wanderer machten sich auf Richtung Bayrischzell und nahmen die Panoramatour rund
um Brünnstein, ab Tatzelwurm, in Angriff. Die 16 km lange Tour mit 800 Höhenmeter wurde in 7 Stunden bewältigt.Eine kleinere Gruppe gönnte sich nach den Einsätzen der letzten Zeit einen Wellnesstag in der Chiemgau Therme Bad Endorf. Die restlichen Teilnehmer besuchten das Schloss Herrenchiemsee und waren von dem dort zu sehenden Prunk beeindruckt. Nachdem sich alle am späten Nachmittag wieder im Hotel getroffen hatten wurde das Abendessen
eingenommen und der Abend wieder in geselliger Runde verbracht.

Am Sonntagmorgen, bei leichtem Regen, ging die Fahrt nach Augsburg. Bei sehr windigem Wetter wurde die Altstadt mit dem Fuggerhaus besichtigt. Nach der Mittagspause, im Ratskeller wurde die Heimfahrt angetreten. Durch die bei Sonnenschein unternommene
anspruchsvollen Wanderungen sowie die weiteren interessanten Aktivitäten war es wieder ein
gelungenes Wochenende.

Als Ziel für das nächste Jahr wurde der PfälzerWald ausgewählt.

Historische Bürgerwehr in Bensheim

Zum 80. Mal präsentierte sich das Bergsträßer Winzerfest in Bensheim, das größte Weinfest Südhessens mit einer langen Tradition bis heute ein Besuchermagnet für Weinfreunde und ein Volksfest für alle Generationen. Die Historische Bürgerwehr Bretten  nahm bereits zum 62. Mal an dieser Veranstaltung teil. Eine zehnköpfige Gruppe bewältigte die knapp 100 km weite Anfahrt bereits am Samstag mit dem Fahrrad, begleitet von einem Service-Fahrzeug, das für die Verpflegung und Transport der Ausrüstung sorgte. So konnte diese Truppe bereits am Abend bei der Eröffnung des Winzerfestes teilnehmen. Die weiteren Bürgerwehrler reisten am Sonntagmorgen zur ökumenischen Morgenfeier an. Anschließend unterhielt der Spielmannszug im Winzerdorf zusammen mit 2 weiteren Musikgruppen die Gäste. Höhepunkt war dann wieder am Nachmittag der große Festumzug, dem bei strahlenden Sonnenschein wieder zigtausende, begeisterte Zuschauer, beiwohnten. Bereits am nächsten Sonntag wird die Bürgerwehr die Brettener Farben beim Landesfestumzug anläßlich der Heimattage in Karlsruhe vertreten.